Bundesminister Andrä Rupprechter auf Betriebsbesuch im Pinzgau

Salzburger Bauernbund
Von Salzburger Bauernbund Juli 19, 2014 13:04

Am Freitag, dem 18. Juli 2014 besuchte Landwirtschaftsminister Andrä Rupprechter den Pinzgau, um sich Eindrücke aus der Region zu verschaffen.

Im Schloss Mittersill diskutierte er mit den Präsidenten der Landwirtschaftskammern aus ganz Österreich die bevorstehenden Herausforderungen und die Auswirkungen der nächsten GAP-Programmperiode.
Danach fuhr er zum Obmann der Pinzgauer Imker, Josef Hochwimmer. Gemeinsam mit dem Obmann der Salzburger Bienenzüchter, Wilhelm Kastenauer, wurde die Bienenzuchtstation erkundet. Der Landwirtschaftsminister holte sich Informationen über Produktionsmöglichkeiten, Zucht und Haltung der Bienen ein, und diskutierte die Probleme und Bedrohungen mit denen die Imker zu kämpfen haben. In Salzburg gibt es rund  2.258 Imker, wobei nur sehr wenige Berufsimker sind. Der Landesobmann betonte, dass die Zusammenarbeit mit den Salzburger Bauern eine sehr gute sei, und sie von einander profitieren können.
Im Anschluss ging es zur Pinzgau Milch in Maishofen. Der Betrieb wurde vorgestellt und Minister Rupprechter bekam einen Einblick in die Spezialprodukte. Nicht nur innovative, neue Produkte kommen auf den Markt sondern auch die biologische Erzeugung ist mit ihrem Zwei-Drittel-Anteil sehr hoch. Es werden 38 Mio. Liter Biomilch verarbeitet. Neben diesen Marktgegebenheiten liegen Nischenmärkte im Trend, da man sich in Zukunft abheben müsse, um überleben zu können. Künftig sollen einige innovative Projekte rund um die Pinzgau Mich und erneuerbare Energie in der Modellregion Pinzgau umgesetzt werden.
Bundesminister Andrä Rupprechter diskutierte mit der Geschäftsführung und Funktionären der Pinzgau Milch sowie engagierten Bauern und Bäuerinnen, die Notwendigkeit einer praxisorientierte Umsetzung der kommenden Verordnungen und Richtlinien.

Alexandra Lemberger

Salzburger Bauernbund
Von Salzburger Bauernbund Juli 19, 2014 13:04