Bäuerinnen und Bauern werben für „Heimisch kaufen!“

agrowerbungadmin
Von agrowerbungadmin Juni 2, 2010 12:19

Bäuerinnen und Bauern werben für „Heimisch kaufen!“

10 Prozent mehr heimischer Konsum schafft 10000 zusätzliche Arbeitsplätze! Jeder Konsument entscheidet bei seinem Einkauf darüber, welches Produkt hergestellt werden soll. Wer heimischer Lebensmittel kauft, sichert Arbeitsplätze in der Landwirtschaft und bei den Betrieben im ländlichen Raum.


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Der Österreichische Bauernbund startete heuer mit den heimischen Verarbeitungsbetrieben eine Kampagne zur Bewusstseinsbildung beim Konsumenten. In Salzburg verteilten Bäuerinnen und Bauern in allen Bezirken heimische Produkte und überzeugten die Konsumenten in zahlreichen Gesprächen über die Vorteile,
wenn sie sich mit heimischen Lebensmitteln ernähren.

 

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Landesbäuerin und Vizepräsidentin Elisabeth Hölzl ist die Hauptinitiatorin der Aktion in Salzburg. Sie erklärt die neue Initiative, die unter dem Titel „Heimisch kaufen!“ für stärkeren Konsumpatriotismus sorgen soll: „Wenn Sie zu einem heimischen Produkt greifen, lösen Sie gleichzeitig einen Produktionsauftrag für die österreichische Wirtschaft und Landwirtschaft aus“, appelliert Hölzl an die Konsumenten. „Ihr Einkaufsverhalten beeinflusst direkt den Wirtschaftsstandort. Wenn wir um 10 Prozent mehr heimisch kaufen, schaffen wir 10.000 neue Arbeitsplätze“, bezieht sich die Landesbäuerin in ihrem Aufruf auf eine aktuelle Studie der Uni Linz.
Wenn die Konsumenten überwiegend zu heimischen Produkten greifen, sind heimische Arbeitsplätze sicher. Heimische Produkte sind aber nicht nur jobrelevant, sondern auch konsumenten- und qualitätstreu und klima- und CO2-freundlich.
Von „Heimisch kaufen!“ sollen vor allem der ländliche Raum und die heimischen
Lebensmittelproduzenten profitieren.
Die Regionalwirtschaft ist das starke Rückgrat des ländlichen Raumes. An der Landwirtschaft hängen 530.000 Arbeitsplätze. Diese Jobs zu sichern und neue Jobs zu schaffen ist Aufgabe der Politik. Aber auch jeder einzelne Konsument trifft mit seinem Einkauf eine Entscheidung
pro oder kontra heimischer Arbeitsplätze.

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Die Initiative wurde Ende Februar gestartet. Derzeit sind 57 österreichische
Verarbeiterfirmen mit ca. 7500 Arbeitsplätzen, die ausschließlich heimische Rohstoffe verwenden, auf der Website von www.heimischkaufen.at gelistet. Aus Salzburg sind das z.B. Alpenmilch Salzburg, die Pinzgaumilch, der Käsehof, die Stieglbrauerei, Salzburger Landei,
und Lungauer Eachtling. Mit weiteren Betrieben ist noch zu rechen, denn die Kampagne soll weiter wachsen. Die Initiative ist Österreich weit ausgelegt und soll in den kommenden Monaten zu einer Sammelbewegung anwachsen: „Dazu führen wir intensive Gespräche, um möglichst viele heimische Verarbeiter positiv gekennzeichnet listen zu können.
„Nachdem immer mehr Importlebensmittel zu Schleuderpreisen an den auf den Markt kommen, wollen wir mit einer Positivkampagne für heimische Lebensmittel dagegenhalten, erklärt Bauernbunddirektor Ing. Josef Bachleitner. „In direkten Gesprächen mit den Konsumenten haben die Bäuerinnen und Bauern heute auf den „Mehrwert“ von heimischen
Lebensmitteln hingewiesen und wir werden auch weiterhin bei jeder Gelegenheit Überzeugungsarbeit leisten.“

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Auf der eigens dafür geschaffenen Website www.heimischkaufen.at werden die einzelnen Produkte der Partnerbetriebe nach der Ampellogik (Jobrelevanz) dargestellt. „Gestartet wurde mit der grünen, „100 Prozent heimisch – Positivlistung“, erklärt Direktor Bachleitner. Grün bedeutet, dass der Hauptrohstoff aus Österreich stammt UND hierzulande verarbeitet wird. „Bei grün sind die Jobs sicher. Gelb ist laut unserem Index nur noch halbe
heimische Wertschöpfung, bei rot sind österreichische Arbeitsplätze bereits verloren“, fasst Direktor Bachleitner zusammen.

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