Antrag: EU-Agrarhaushalt 2021 – 2017

Salzburger Bauernbund
Von Salzburger Bauernbund Juni 4, 2018 10:09

Die agrarischen Direktzahlungen sind in Österreich mit einem Anteil von 71 Prozent ein unverzichtbarer Bestandteil der bäuerlichen Einkommen.

Der von der EU-Kommission kürzlich präsentierte Vorschlag für den EU-Haushalt 2021 – 2027 sieht im Bereich des EU-Haushaltes spürbare Kürzungen vor. Ursachen dafür sind der Brexit mit einem Wegfall von 12 – 14 Milliarden Euro an EU-Beitragszahlungen sowie höhere Ausgabenpositionen in den Bereichen Migration, Schutz der Außengrenzen und Sicherheit.

Berechnungen der Experten des Nachhaltigkeitsministeriums ergeben für die heimische Landwirtschaft Einbußen bei den Direktzahlungen von  27,5 Millionen Euro sowie in der Ländlichen Entwicklung mit 97,5 Millionen Euro.

Steigende Anforderungen der EU, sowie der hohe Level bei den Produktions- und Umweltstandards unserer bäuerlichen Familienbetriebe bedürfen entsprechender finanzieller Mittel im EU-Haushalt sowie auf der nationalen Ebene.

Die Mitglieder der Fraktion des Salzburger Bauernbundes in der Vollversammlung der Kammer für Land- und Forstwirtschaft fordern in einem

D R I N G L I C H E N   A N T R A G

die österreichische Bundesregierung auf,

  • sich massiv gegen die geplanten Kürzungen einzusetzen
  • mögliche Einbußen bei den Direktzahlungen und der Ländlichen Entwicklung national auszugleichen.

 

Salzburg, am 1. Juni 2018

Salzburger Bauernbund
Von Salzburger Bauernbund Juni 4, 2018 10:09